Weleda Sonnenschutz – wieso natürliche Sonnencrèmes sinnvoller sind

Die Sache mit dem Sonnenschutz

Die unendliche Sonnenschutz-Geschichte: wir wissen alle, dass wir uns vor der Sonne schützen müssen und zumindest ich strotze nicht immer gerade mit Vorbild-Faktor, wenn es darum geht mich einzucremen. Und ja, früher habe ich mich auch ein paar Mal verbrannt, was mir heute zum Glück, dank meines mittlerweile ein bisschen weiseren Ichs, wenigstens nicht mehr passiert.

Mein ambivalentes Verhältnis zu Sonnenschutz

Trotzdem hatte ich schon seit immer ein eher ambivalentes Verhältnis zu Sonnenschutz. Früher wollte ich vor allem möglichst schnell, möglichst braun werden und hab mich dann lieber mit irgendeinem Kokos-Supersüss-Öl eingeschmiert, anstatt mit einem hohen Lichtschutzfaktor und mich dann mit Vorliebe über lange Zeit in der prallen Sonne geräkelt. Seit einiger Zeit vermeide ich die Sonne zwar sehr oft, konnte mich aber nach wie vor nicht wirklich mit den konventionellen Sonnencrèmes anfreunden. Auf der einen Seite, weil ich das Gefühl (vor allem im Gesicht) auf der Haut einfach überhaupt nicht mag. Auf der anderen Seite hatte ich zudem auch keine Lust, mich mit irgendwelchen unnatürlichen Crèmes einzucremen, die sich alles andere als Naturkosmetik nennen können. You see: schwierig, schwierig.

Weleda Sonnenschutz: wenn die Lieblingsmarke vor der Sonne schützt

Natürlich war mein Interesse gross, als ich davon erfuhr, dass Weleda, einer meiner liebsten Naturkosmetik-Brands, eine natürliche Sonnenschutz-Linie, mit dem wunderschönen Edelweiss als Leitpflanze, auf den Markt bringt bzw. ihren Sonnenschutz-Produkten ein Revival verleiht. Die Freude wurde anfänglich aber leicht getrübt, als ich erfuhr, dass die Crèmes nur funktionieren, wenn sie sichtbar, sprich weiss, auf der Haut aufgetragen werden. Ich stellte mir sofort die Frage, ob so ein Produkt auf dem Markt überhaupt bestehen kann. Wir, die die meisten so sehr auf Äusserlichkeiten bedacht sind (auch ich). Sind wir da bereit für den Sonnenschutz eine Ausnahme zu machen? Bin ich bereit dazu?

Sonnenschutz sollte vor allem eines: vor der Sonne schützen!

Ich war unsicher. Und, um herauszufinden was Sache ist, habe ich die Produkte einem Test unterzogen, sprich, ich hab mich damit in die Sonne gelegt, bin damit auf eine Mountainbike-Tour und habe andere Menschen damit eingestrichen und bin schlussendlich zu einem, für mich stimmigen, Fazit gekommen, welches zum Glück auch nicht impliziert, dass ich die Produkte wieder aus meinem Sortiment streiche. Im Gegenteil.

Die Weleda Sonnenschutz Produkte funktionieren

Hautgefühl: Das ist ein sehr wichtiger Faktor für mich, denn ich hasse nichts mehr, als eine Haut, die nicht atmen kann und sich irgendwie fettig und juckig anfühlt (was mir mit vielen Sonnencrèmes passiert ist). Die Weleda Sonnencrèmes hingegen hinterlassen ein angenehmes Hautgefühl und fühlen sich nicht fettig an.

Halt: Selbst bei meiner crazy Velo-Tour hat die Sonnencrème gehalten, inklusive Schlammsturz. Ich musste danach unter der Dusche teilweise fast ein bisschen kämpfen, um alles weiss wieder wegzukriegen.

Auftragen: Teilweise nicht ganz ohne, da ziemlich dickflüssig. Untalentierte Menschen wie ich können sich da schon auch mal Kleidung oder Ähnliches leicht beschmieren. Gibt aber Schlimmeres, finde ich.

Geruch: Der Geruch ist frisch, sommerlich und stimmig für mich. Kann man machen.

Bräune: Nach einem langen Tag in der Sonne und auf dem Bike, hatte meine Haut (die sich sehr schnell bräunt) eine schöne leichte Bräune angenommen. Sanft und nicht verbrannt.

Weiss: Ja, man sieht weiss aus. Ja, man muss weiss sein. Dazu noch mehr im nachfolgenden Interview mit der Beauty-Expertin Ulrike Nann und in meinem Fazit.

Fazit und wieso die Weleda Sonnencrèmes in meinem Sortiment bleiben

Alles in allem finde ich den Weleda Sonnenschutz also absolut empfehlenswert, weil er viele Punkte erfüllt, die ich mir von herkömmlichem Sonnenschutz gewünscht habe. Trotzdem empfand ich das notwenige Weiss-Sein zuerst als störend. Im Gespräch habe ich dann aber für mich selber herausgefunden, dass die Situationen, in denen es wirklich unangebracht ist weiss zu sein (zum Beispiel auf einem Film-Set oder für ein Shooting) sehr selten sind und dass ich da dann Kompromiss-bereit bin und herkömmlichen Sonnenschutz verwende.

Für all die anderen vielen Momente, in denen ich aber in der Sonne liege / Sport treibe, etc. bin ich mehr als bereit für ein zu 100% natürliches und ein, für mich UND die Umwelt, unschädliches Produkt, ein bisschen weisse Farbe auf der Haut gerne in Kauf zu nehmen.

Weil auch hier gilt, wie bei allen anderen Entscheidungen für nachhaltige und natürliche Produkte: ich bin es mir wert! Und es ist mir wichtiger, etwas Gutes auf meinen Körper zu streichen, als einmal mehr irgendwelchen perfektionistischen, von der Gesellschaft definierten, unnatürlichen Äusserlichkeiten nachzujagen und mir demzufolge irgendwelche schädlichen Produkte auf die Haut zu schmieren. Diesen Unsinn hab ich hinter mir. Du auch?

Sonnenschutz aus der Sicht einer Expertin

Da Sonnenschutz ein grosses Thema ist, vor allem mit Hinsicht auf die teilweise schon fast sommerlichen Temperaturen habe ich mir den Luxus gegönnt und der Beauty-Expertin von Weleda, Ulrike Nann, ein paar Fragen dazu gestellt. Ihre Antworten zeigen noch einmal sehr gut, wieso es sich lohnt, einen natürlichen Sonnenschutz einem herkömmlichen Sonnenschutz vorzuziehen:

Was ist der Unterschied zwischen Weleda Sonnenschutz und konventionellem Sonnenschutz?

Weleda Edelweiss Sonnenpflege ist Natrue zertifizierte echte Naturkosmetik und enthält keine synthetischen Lichtschutzfaktoren. Als Lichtschutz sind in der echten, zertifizierten Naturkosmetik Titandioxid und Zinkoxid erlaubt. Diese liegen auf der Haut und reflektieren die UVB und UVA Strahlen zum Großteil. Synthetische LSF dringen in die Haut ein und wandeln UVB und UVA Strahlen in der Haut in Wärme um.  

Wieso muss die Crème als weisser Film auf der Haut sichtbar sein?

Natürlicher Sonnenschutz muss nicht unbedingt als weißer Film auf der Haut sichtbar sein. Das hängt von der Größe der Titandioxidpartikel ab. Je größer die Partikel und je höher der prozentuale Anteil, desto besser sind sie für unser menschliches Auge erkennbar – weißeln also. Titandioxid und Zinkoxid in Nanogröße (Nanomaterialien sind in der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 der Europäischen Union definiert) kann unser menschliches Auge nicht mehr sehen, deshalb erscheint es eben auch nicht weiß auf der Haut. Wir von Weleda haben uns dazu entschlossen, für sämtliche neu von uns entwickelten Produkte ausschließlich auf Non-Nano-Inhaltsstoffe im Sinne der EU-Definition zurückzugreifen. Bei den wenigen Inhaltsstoffen, die bekanntermaßen Nanopartikel in grösseren Mengen enthalten können, liegt der prozentuale Anteil bei den von uns verwendeten Materialien weit unter der Definition von Nanomaterialien gemäß der EU. Dies ist der Grund, warum unsere Weleda Sonnenpflege auf der Haut eben auch weiß zu sehen ist.

Bei unserer Sonnenpflege muss das Weiß tatsächlich auch auf der Haut zu sehen sein, damit der Sonnenschutz erreicht wird. Denn ohne dieses weiße Titandioxid erreichen wir auch keine Reflektion der UVB und UVA Strahlen.  

Wie oft muss ich mich idealerweise eincrèmen?

Generell ist es wichtig, den Sonnenschutz regelmässig neu aufzutragen. Ein Vorteil der weißelnden Sonnenpflege ist, dass man erkennt, wann der Schutz nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Nach dem Abtrocknen, beim Sport etc. kann ein Teil des Sonnenschutzes durch Abreiben verloren gehen. Diese Stellen sollten dann unbedingt nochmal eingecremt werden.

Was ist der Vorteil von Weleda Sonnenschutz?

Es gibt mehrere Vorteile: Wir haben Sonnenschutz der extra Wasserfest ist! Dadurch hält der Schutz auf der Haut, auch im Wasser und beim Sport. Der Sonnenschutz enthält keine synthetischen Lichtschutzfilter, welche in Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein. Keine Nano Materialien gemäß EU Richtlinie – Auswirkungen von Nano Materialien auf der Haut sind unserer Meinung nach noch nicht ausreichend erforscht. Hochwertige pflanzliche Öle und Pflanzenauszüge pflegen die Haut und schützen sie vor oxidativem Stress (Auszug aus Edelweiß). Es gibt Produkte für Kinder und Menschen mit sensibler Haut – ohne Duft. Die Edelweiss Sonnencreme fürs Gesicht ist eine leichte Pflegeformel, die extra für die Gesichtshaut entwickelt wurde – ist nicht komedogen und spendet intensiv Feuchtigkeit. Außerdem ziehen alle Produkte extrem schnell in die Haut ein (bis auf das Titandioxid, welches ja auf der Haut liegen bleibt und dort die UVB und UVA Strahlen reflektiert) und hinterlassen ein mattes Hautgefühl. Es entsteht kein Fettglanz oder öliges Gefühl.

Wirkt der Sonnenschutz tatsächlich nicht, wenn ich die Crème ganz in meine Haut einmassiere?

Das Titandioxid lässt sich nicht in die Haut einmassieren. Man benötigt definitiv so viel Produkt, dass der weiße Film auf der Haut sichtbar ist, sonst erreicht man nicht den angegebenen Sonnenschutz.

Werde ich trotz Weleda Sonnenschutz braun?

Einen kompletten Schutz vor den Sonnenstrahlen gibt es mit einer Sonnenpflege nicht. Ein kleiner Teil der Strahlen erreicht den Körper immer – deshalb kann man auch nicht mit ständigem Nachcremen einen Lichtschutzfaktor erhöhen! Das bedeutet, dass der eigene Schutzmechanismus der Haut auch mit Sonnencreme aktiv wird und die Produktion von Melanin einsetzt. In der Folge werden wir dann braun – auch mit Sonnenschutzprodukten – aber eben langsam und sanft.


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Weleda. Alle Bilder sind von Jehona Abrashi.

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