Hallo Yoga. Ich liebe dich.

Wie einfach du Yoga in deinen Alltag integrieren kannst.

Yoga ist überall. Yoga ist das, was du daraus machst. Das was dir gut tut. Das was dir hilft ruhiger, bewusster und stärker zu werden – physisch und psychisch. Symbolisch dafür, habe ich meine Jade Travel Mat von Jade Yoga gepackt und sie spontan in ganz Zürich ausgerollt, wo auch immer mir gerade danach war. (Die Jade Travel Mat ist nicht nur umweltfreundlich, rutschfest, gut gedämpft und in diversen Farben erhältlich, sondern für jede verkaufte Matte wird auch noch ein Baum gepflanzt. Yogini-ich aka #sustainablestylewarrior can’t ask for more!) Weniger symbolisch, dafür sofort anwendbar sind meine nachfolgenden persönlichen Feststellungen, die für mich definitiv in die Rubrik Yoga gehören:

Yoga ist überall. Manchmal im Yogastudio.

Yoga findet nicht nur im Yogastudio statt. Klar, dort auch, und es ist ungemein bereichernd, von jemandem durch eine Stunde geführt zu werden und vor allem auch für Neulinge, um sich mit den verschiedenen Übungen anzufreunden. Aber es ist bei Weitem nicht der einzige Weg, um sich die tollen Eigenschaften des Yoga zu nutze zu machen. Trotzdem schätze ich es immer wieder sehr, in einer Yogastunde jegliche Verantwortung abgeben zu dürfen, mich voll und ganz auf meinen Körper zu konzentrieren und Schritt für Schritt durch die Übungen zu fliessen.

Yoga ist überall. Auch in einer Meditation am Morgen.

Den Vorsatz jeden Morgen mindestens 15 Minuten zu meditieren habe ich bis jetzt noch nicht erfolgreich umgesetzt. Aber, nur schon den Flugmodus auf aktiv zu lassen bis ich die Haustüre verlasse, verschafft mir noch einen wohltuenden Moment der Ruhe. Diese pure und frische Stimmung, in der noch nicht alle Erwartungen und To-Dos des Tages überpräsent auf mich einprasseln ist Gold wert. Das höchste der Gefühle ist aber natürlich, wenn ich es noch schaffe, mich kurz auf den Boden zu setzen, die Augen zu schliessen und mich im Nichts-denken zu versuchen. Oder aber, geduldig meine Gedanken zu beobachten und teilweise erstaunt darüber zu sein, welche Dinge in mein Bewusstsein ploppen. Meditieren kann jeder. Auch wenn es sich zu Beginn nur wie Augen-zu-machen anfühlt. Alles ist besser als nichts!

Yoga ist überall. Auch im Atem.

Ich weiss. Du atmest die ganze Zeit. Aber wie oft atmest du bewusst? Der Atem ist ein einfaches Tool, das du dir zunutze machen kannst. Du kannst nicht einschlafen? Lege deine Hände auf deinen Bauch, gleich beim Bauchnabel und atme 5x tief ein, so dass sich deine sanft Hände anheben. Danach verschiebst du sie auf das Sonnengeflecht, das sich direkt unter deinem Brustbein befindet. Dann legst du deine Hände auf den Brustkorb und wiederholst die fünf Atemzüge. Zum Schluss legst du deine Hände sanft auf deine Brust, direkt unter dem Schlüsselbein. Einatmen, ausatmen. Bist du gestresst? Verspannte Schultern? Kopfschmerzen? Nervös? Blöder Tag? Atme ein paar Mal ganz bewusst tief ein und aus. Tut gut!

anina4

Yoga auf dem Fussgängerstreifen. / Bild: Eliska Vydrova

Yoga ist überall. Und Bewusstsein ist alles.

Eigentlich ist, meiner Meinung nach, das Bewusstsein der Schlüssel zum Glück. Dinge bewusst wahr zu nehmen, bewusst zu essen, bewusst zu lieben – bewusst zu leben. Einfachster Start: konzentriere dich zum Beispiel auf dein Essen. Rieche und schmecke ganz bewusst, was du isst. Jeder Bissen. Im Bewusstsein für dich selbst,  deine Mitmenschen und die Umwelt wächst automatisch auch der Respekt. Und ein bisschen mehr Respekt können wir sehr gut gebrauchen auf dieser Welt. Dankbarkeit automatisch included.

Yoga ist überall. Sogar in einer Mini-Bauchmassage.

Nimm ein bisschen Körperöl oder von deiner Lieblingsbodylotion und massiere deinen Bauch in kreisförmigen Bewegungen. Auf der rechten Seite fährst du nach oben, auf der linken nach unten (aus deiner Perspektive, also von oben, gesehen). Idealerweise machst du das am Morgen, bevor du frühstückst.

anina_vorarmstand_2

Auch hier. / Bild: Eliska Vydrova

Yoga ist überall. Vor allem in der Natur.

Geh raus. Geh in den Wald. Geh an den See. Geh in die Berge. Geh raus. Halte deine Nase in den Wind, in den Regen, in die Sonne, in den Schnee. Lass dir Herbstblätter um den Kopf fliegen, oder Regentropfen über die Wangen fliessen. Streichle ein Tier, umarme einen Baum, leg dich auf den Rücken und beobachte den Himmel. Sammle Kastanien, pflück Äpfel, oder topfe eine Pflanze um.

Yoga ist überall. Und kann überall praktiziert werden.

Hast du ein paar Übungen die du kennst. Ja? Grossartig. Nein? Grossartig. Bewegen kannst du dich nämlich überall. Ich stelle mir immer eine Katze vor, die sich in alle Richtungen dehnt, wenn sie aufwacht. Finde die Katze in dir. Mach den Sonnengruss im Schlafzimmer. Streck dich im Büro. Dehne dich mit Hilfe einer Parkbank. Und, falls da irgendwo eine wunderschöne Ecke ist, benutze sie!

Yoga ist überall. Yoga ist du & ich.

Karma Yoga hast du bestimmt schon gehört. Meine Übersetzung: ich helfe anderen und versuche nichts dafür zu erwarten. Ich helfe um des Helfens Willen. Ich tue anderen Gutes. Ich tue Tieren Gutes. Ich tue der Natur Gutes. Und versprochen, das tut unheimlich gut!

anina_langsitz_3

Egal wo. / Bild: Eliska Vydrova

Kompliziert? Schwierig umzusetzen? Keine Zeit? Ich glaube, das Problem kennen wir alle. Das Wichtigste ist schlussendlich aber, dass man nicht das Gefühl hat, man müsse alles gleichzeitig schaffen und machen. Schritt für Schritt, immer wieder probieren. It works. Versprochen! 

 verfasst für siroop Shopping Mates.

0 comments
2 likes
Prev post: SlackliningNext post: Wunderwelt Wein.

Related posts

Leave a Reply

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

About Me
So schön, dass du da bist!
Happy Reading! Read More

Informiert bleiben

Letzte Beiträge
Anina @ Facebook