Finde dein eBae – welches eBike passt am besten zu dir?

Schmetterlinge im Bauch mit meinem eBae

Seit einiger Zeit sieht man mich fröhlich auf einem eBike durch die Strassen Zürichs cruisen. Und ja, ich hab durchaus ein paar Schmetterlinge im Bauch! Dass ich so viel Spass mit meinem eBae haben würde, hätte ich nie gedacht, als ich noch ohne Batterie durch die Stadt gefahren bin. Mein RieseMüller eBike und ich sind aber auch der perfekte Match!

Damit auch du dein Traum-eBae findest, habe ich mich an einen Experten gewendet und ihm ein paar Fragen zur perfekten eBae-Partnerwahl gestellt. Dario Massaro ist Fahrradmechaniker und selbst bekennender eBike-Aficionado:

Natur-Erkunder oder eher Stadt-Nomade? 

Der Markt bietet aktuell verschiedenste eBike-Typen an. Von eMontainbikes, die vollgefedert oder nur vorne gefedert sind, zu Downhill-eBikes, bis zu Cargo-, Rennrad, City-eBikes, etc. Fast alle davon sind jeweils auch in der extra-schnellen 45km/h Version erhältlich. Zu ländlicher Umgebung passt zum Beispiel ein Trekking-eBike, in der Stadt rollst du wunderbar mit einem City-eBike. Beide Optionen sind ideal mit einem Mittelmotor.

Langstrecken-Bezwinger oder Kurzstrecken-Gemütlichkeit?

Grundsätzlich sollte die Reichweite eines eBikes nicht unter mind. 30km liegen. Die fahrbare Distanz mit einer Akku-Ladung hängt aber auch von verschiedenen Faktoren ab, wie Fahrergewicht, Temperaturen, Gelände (sehr steil, oder eher flach), etc. In den meisten Fällen schafft man mit einem 500wh Akku zwischen 30-90km. Der 400wh Akku erlaubt eine Reichweite von circa 30-70km (Werte Bosch Motor). Hier findest du mehr Infos zur Reichweite Bosch Motoren.

Blitzschnell oder angenehm beschleunigt? 

Wer Berufspendler ist und zum Beispiel täglich and die 40km zurücklegt ist mit einem 45er eBike gut beraten. Man ist doppelt so schnell wie mit dem 25er eBike und hat ganz grundsätzlich mehr Motorleistung – und, hoffentlich immer einen Helm auf! (bei 45ern herrscht Helmpflicht!)

Die normalen 25er eBikes sind perfekt für gemütliche Touren im Wald oder durch die Stadt, um zum Beispiel einkaufen zu gehen. Wer also schon weiss, dass er lange Strecken fahren wird, ist mit einem 45er definitiv besser beraten.

Katze im Sack oder eBike-Freude?

Ein paar Faktoren sind wichtig, damit die Beziehung auch sicher harmonieren wird. Sehr wichtig: nicht in den Baumarkt oder Ähnliches gehen für den Kauf, sondern in ein Fachgeschäft. Da wirst du gut beraten und es stehen Modelle für Probefahren bereit.

Ein anderer wichtiger Punkt, damit aus der Fahrfreude, kein Fahrhorror wird, sind die Komponenten des eBikes: eBikes mit Felgenbremsen (die normalen V-Brakes) sind ein NO GO! eBikes sollten nur mit Scheibenbremsen ausgestattet sein (Ausnahme ist die hydraulische Felgenbremse, diese darf problemlos verbaut werden). eBikes sind viel schwerer als herkömmliche Fahrräder – und die Felgenbremsen haben zu wenig Bremsleistung für ein eBike.

Schnäppchen oder teurer Spass? 

Der Preis eines eBikes hängt von verschiedenen Komponenten ab, wie zum Beispiel der Akkugrösse, dem Rahmenmaterial, etc. Grundsätzlich bekommt man ab einem Preis von CHF 2500.- bis zu CHF 4500.- schon sehr gute Modelle. Wer aber allerfeinste Qualität möchte, wie zum Beispiel einen Carbon-Rahmen oder sonstige High-End Komponenten, muss durchaus mit Preisen ab CHF 4500.- bis hin zu 13’000.- rechnen.

Viel Papierkram? 

Alle eBikes bis zu 25km/h können ohne Probleme in die Haushalts-Versicherung integriert werden. Die schnelleren Bikes ab 45km/h werden entweder vom Händler oder vom Besitzer separat versichert. Ein 45er muss zudem beim Strassenverkehrsamt eingelöst werden, was, je nach Kanton zwischen CHF 130.- bis CHF 180.- kostet. Damit ist das eBike versichert und man erhält einen Fahrzeugausweis und ein Nummernschild. Die Vignette, die jedes Jahr erneuert werden muss, kostet CHF 66.-.

Was spricht für ein eBae? 

Es können viele Kilometer gefahren werden, ohne gross ins Schwitzen zu kommen. Man ist nicht nur allgemein schneller unterwegs, sondern vor allem auch bergauf super schnell. Die Akkus sind nicht nur relativ schnell aufgeladen, sondern, genauso wie die Motoren sehr effizient. Und, ein eBike zu fahren macht einfach super viel Spass! Die perfekte Alternative zum nicht-ökologischen Auto oder Motorrad und zum überfüllten öffentlichen Verkehr.

Was könnte mich an meinem eBae nerven?

eBikes sind fast doppelt so schwer wie ein normales Fahrrad, was nicht immer ganz easy ist. Auch eher unpraktisch ist es, wenn, zum Beispiel durch Fehlplanung oder Zeitmangel, der Akku irgendwo unterwegs leer ist. Panne oder platter Reifen sind auch eher anstrengend, da das hohe Gewicht dann geschoben werden muss. Bei Heckmotoren muss die Panne meistens durch einen Mechaniker beseitigt werden.

Selten können auch Software-Probleme oder Fehler auftreten, die sofortige Unterstützung brauchen. Das könnte zum Beispiel auch ein Wackelkontakt bei den elektronischen Kabeln sein. Ganz grundsätzlich sind eBikes aber vor allem eine grosse Bereicherung für den Alltag und wiegen mit dem hohen Spassfaktor und dem grossen Nutzen mögliche Nachteile mehr als auf.

Man könnte fast sagen: einmal eBike, immer eBike.
Feel the Flow – feel the eBae! 

#feeltheflow


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Bosch. Alle Bilder sind von Jehona Abrashi. Das Interview habe ich mit Dario Massaro durchgeführt. Er ist Fahrrad-Mechaniker und grosser eBike-Fan. Mein eBae ist von Riese & Müller – hier findest du mehr Informationen dazu.

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