Ich kann mich gut an all die verschiedenen Momente erinnern, in denen ich mich weg vom Ufer auf ein Boot gewünscht habe. Wohnt man in Zürich, ist der See meist allgegenwärtig, oder wird zumindest im Sommer zu einem beliebten Treffpunkt für Abkühlung und schöne gemeinsame Sommerabende. Irgendwie habe ich es aber nie geschafft, Freunde zu haben, die irgendein wassertaugliches Gefährt besitzen, geschweige denn ein richtiges Boot. Also sitze ich am Ufer und schaue den fröhlichen und meist ziemlich beschwingten Menschen zu, die vor meinen sehnsüchtigen Augen in See stechen. Und nein, ein Pedalo zu mieten ist auch kein wirklicher Ersatz – es führt mir eher noch genauer vor Augen, wie schön es wäre, mit einem kleinen Boot in die Mitte des Sees zu fahren, mich mit einem Sprung ins kühle Nass zu wecken und nachher, gemütlich schaukelnd, in der Sonne wieder einzudösen.

Und dann. Dann habe ich boatify entdeckt – in meinen Augen definitiv eines der coolsten Startups dieses Sommers.

Boatify
Boatify

Boatify hat es sich zum Ziel gemacht Boote (und ihre Besitzer) mit Menschen, von zum Beispiel meiner Garde, zu verbinden. Meine Koordinaten? Beschränktes Budget. Keine Freunde mit Boot. Schon gar keinen Bootsführerschein und ja eben, natürlich auch (noch) kein eigenes Boot. Aber die grosse Lust, das feste und gewohnte Land mit einem schaukelnden Untersatz zu ersetzen.

Johannes, einer der Gründer von boatify, erzählt mir, dass die Zahl an Booten, die viel zu wenig genutzt werden, enorm ist.

Ein offenes Geheimnis ist auch die unheimlich lange Warteliste, bis man einen (unbezahlbaren) Ankerplatz in Zürich kaufen/mieten kann – „20 Jahre sei die Wartezeit“, habe ich mir sagen lassen.

Auf jeden Fall. Ich war diesen Sommer auf einem Boot. Mehrmals. Ich habe da nicht nur ein Shooting durchgeführt, an einer wunderbaren Jam Session teilgenommen, nach einem Bootcamp einen gesunden Brunch genossen, Yoga praktiziert und ein Geschäftsmeeting mit einer Kollegin abgehalten, sondern auch einfach einige wunderbar erholsame Stunden zwischen Himmel und Wasser verbracht. Ich kann mir die betörende Magie eines Bootes nicht genau erklären. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Zwischenort an. Eine Oase zwischen Alltagstress und To-Do Listen.

Man befindet sich in einer Art Schwebe – mit Wind in den Haaren, frischer Seeluft in der Nase und einer wunderbaren Distanz zu allen Verpflichtungen auf dem Land.

Zürich ist meist in Sichtweite, aber trotzdem kurz auf stumm geschaltet. Johannes schmunzelt verschwörerisch: „Auf dem Boot gelten andere Regeln.“

Jam-Session auf dem Züri-See. Bild: Nicole Rötheli
Jam-Session auf dem Züri-See. Bild: Nicole Rötheli

Ich weiss. Wir wohnen in der Schweiz und das bedeutet, dass die warmen Tage nun bereits wieder gezählt sind. Aber genau deswegen habe ich siroop für euch durchforstet und nachfolgend ein paar Produkte zusammengestellt, die die Magie und den Zauber einer sommerlichen Bootsfahrt in Erinnerung rufen und die Zeit bis zum nächsten Sommer ein bisschen zu verkürzen helfen. Und psst, für die ganz Verzweifelten: boatify gibt es nicht nur in der Schweiz und in Berlin, sondern ist auch in Abu Dhabi und Dubai zu finden. Enough said. Und ahoi.

Diese Ankerlampe aus Kupfer gefällt mir besonders gut. Sie lässt mich von einer lauen Sommernacht, einem schaukelnden Boot und leisen Gitarrenklängen im Hintergrund träumen. Dieses Schmuckstück gibt es auch auf Petrol-Basis und in Messing-Ausführung.

Elektrische Ankerlampe aus Kupfer
Elektrische Ankerlampe aus Kupfer

Auch ohne Bootsführerschein macht sich dieses Steuerrad mit Quartzuhr wunderbar an einer Wand. Und falls du doch mal noch ein Boot besitzen solltest, dem ein Steuerrad fehlt.. Auf jeden Fall, die Stunden bis zum nächsten Sommer sind mit Sicherheit ein bisschen kürzer.

Steuerrad mit Quartzuhr
Steuerrad mit Quartzuhr

Eine andere Lösung für sofortige Bootsgefühle habe ich in den Thalgo mikropulverisierten Algen gefunden.

Thalgo Mikropulverisierte Algen
Thalgo Mikropulverisierte Algen

Ernsthaft. Gib einen Beutel davon in deine Badewanne und du fühlst dich beinahe genauso revitalisiert wie nach ein paar Stunden auf der „Blue Ocean“ von boatify.

Ich esse zwar weder Fisch noch Meeresfrüchte, aber diese Servietten “Cabana Fish” (ja, das sind Servietten) erinnern mich sofort an kleine farbige Fischerboote, die langsam aus dem Hafen tuckern – kreisend im Himmel über ihnen – eine Wolke von hungrigen Möwen. Bon Appetit!

Servietten Cabana Fish
Servietten Cabana Fish

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit siroop entstanden.