“Always Go for Green” – meine grünen Lieblinge

Im Zweifel für Grün 

Dass wir viel Gemüse essen sollen, wird uns schon von klein auf eingeprägt. Nicht immer sind wir in der Umsetzung davon wirklich erfolgreich. Ich habe über all die Jahre, in denen ich mich mit Ernährung, und insbesondere auch mit einem veganen Lifestyle, auseinandergesetzt habe aber gemerkt, dass mir grün tatsächlich unfassbar gut tut. Es hilft mir dabei, den Appetit zu regulieren, hat einen positiven Einfluss auf meine Stimmung, sorgt dafür, dass ich viele wichtige Nährstoffe zu mir nehme und macht mich irgendwie glücklich.

Es gibt bestimmt viele Studien, die das belegen, vielleicht sogar widerlegen, was ich spüre. Ich verlasse mich aber, wie so oft, auf mein Bauchgefühl. Und was mir gut tut, tut anderen Menschen vielleicht auch gut. Deswegen nachfolgend ein paar Vorschläge, wie auch du mehr Greens in dein Leben integrieren kannst. Du wirst es dir danken!

1 Green Juice / Celery Juice

Ein Instagram-Hype, an dem was dran ist. Ich juice mir ganz allgemein sehr gerne so richtig grüne Säfte. Da kann ich nämlich auch selber bestimmen, welche Zutaten ich verwenden möchte. Gekaufte Juices enthalten oft unnötig viele Früchte oder sogar Süssungsmittel, was das Ziel total verfehlt. Gute grüne Juices findet ihr in Zürich bei roots (z.B. Green Glow oder Detox), Juicery 21, oder auch bei Joe & The Juice. Auf jeden Fall, zurück zum Instagram-Hype. Ich sehe da zurzeit überall die Celery Juices – und wie so oft bei Hypes werde zurzeit gerade dem Stangen-Sellerie beinahe schon magische Kräfte zugeschrieben. Naja, Magie hin oder her – ich spür die positive Wirkung und mag den intensiven Grün-Geschmack.

Green Juice Rezept

Stangensellerie

Broccoli

Spinat

Mangold

Federkohl

Gurke

Fenchel

Zitrone

Je nachdem was du gerade vorrätig hast, kannst du unterschiedliche Zutaten kombinieren. Mengenmässig mache ich oft jeweils Freestyle. Logisch, gewisse Gemüse enthalten mehr Flüssigkeit (von denen nehme ich meist mehr), andere weniger, wie zum Beispiel Broccoli. Falls dir so ein total grüner Juice nicht geheuer ist, kannst du auch noch einen Apfel beigeben. Ich finde, dass manchmal schon eine Zitrone ausreicht, um das Ganze ein wenig abzurunden.

ps. Gerade Stangensellerie ist zum Beispiel auf der “Dirty Dozen” Liste – es empfiehlt sich also, diesen (und grundsätzlich auch alle anderen Zutaten) in Bio-Qualität zu kaufen. Die “Dirty-Dozen” Liste informiert darüber, welche Gemüse oder Früchte am meisten mit Pestiziden belastet sind.

2 Green (Protein) Smoothie

Je nach Bedarf mache ich mir einen Juice oder ein Smoothie. Juices nehme ich eher für zwischendurch, als Lieferant von Nährstoffen, die mich wach und zufrieden halten. Einen Smoothie mixe ich mir eher als kleine Mahlzeit – oft reichere ich ihn mit Hanf-Protein-Pulver an. Hanf hat die beste Bilanz in Sachen veganem Protein – dieses Pulver finde ich zum Beispiel top (mit dem Code “Anina 2018” hast du auch gleich noch 10% Rabatt auf alles bei kaia.ch)!

Auch hier habe ich wieder eine Liste, die ich je nach Vorrat, Lust, Bedarf oder Hunger zusammen mixe. Solange du genug Grünes, wie zum Beispiel Spinat und Federkohl mixt, bleibt das Smoothie auch schön grün. Sobald du aber zum Beispiel noch Blaubeeren oder Brombeeren dazu gibst, ist es dann ein Green Smoothie im Schafspelz oder so. Ich mag folgende Zutaten (inspiriert auch von Rich Roll’s fantastischem Buch “Finding Ultra” – zum Thema “Veganismus unter sportlichen Höchstleistungen”). Ich verwende je nach Lust und Laune, was ich gerade vorrätig habe. Bananen und Haferkleie machen den Smoothie nahrhafter und süsser. Kannst du aber auch gut darauf verzichten. Und, ein bisschen Fantasie und Entdecker-Geist machen dich zum Smoothie-Genie.

  • Spinat (frisch oder gefroren)
  • Federkohl
  • Hanf-Proteinpulver
  • Banane
  • Kokoswasser / Hafermilch / Wasser
  • Açai
  • Brombeeren
  • Blaubeeren
  • Kürbiskerne
  • Hanfsamen
  • Haferkleie
  • Spirulina (Achtung: zu viel davon schmeckt komisch)
  • Kakao
  • Avocado
  • Maca
  • Chia Samen
  • Grüne Sprossen
  • etc.

3 Spirulina & Chlorella

Ich nehme so gut wie keine Supplements. Das einzige was ich so halb-regelmässig einnehme ist Spirulina und / oder Chlorella. Diesen beiden Algen werden sehr viele positive Eigenschaften nachgesagt – was mir daran gefällt: sie sind ein 100% natürliches Hilfsmittel und in biologischer Qualität zu haben.

Spirulina ist eine blau-grüne Alge die offenbar, prozentual gesehen, den höchsten Anteil an komplettem Protein aufweist, von allen Lebensmitteln auf diesem Planeten. Zudem hat es super viele Vitamine, Phytonährstoffe, und Antioxidantien. Verschiedene Studien haben einen engen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Spirulina und einer besseren Ausdauer aufgezeigt, zudem ist die Erholungsphase nach einem Training kürzer.

Chlorella ist in jeder Hinsicht ein einzigartiges Lebensmittel mit unzähligen positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Die Alge weist einen hohen Gehalt an Nährstoffen wie Eiweiss, Vitamine, Mineralien, Chlorophyll, Kohlenhydrate und Ballaststoffe auf. Aufgrund der ausgewogenen und hohen Nährstoffdichte stellt sie uns alle essenziellen d.h. lebensnotwendigen Aminosäuren bereit. Sie hat brillante entgiftende Eigenschaften und unterstützt unseren Körper nahezu in allen Belangen. Wichtiger Hinweis: Chlorella ist nicht gleich Chlorella. Die Qualitätsunterschiede sind sehr gross. Das Chlorella (wie auch das Spirulina) von Healthy&Happy bietet, durch das Wachstum im geschlossenen System, einen garantiert hohen Reinheitsgrad und somit eine hochgradige Bio-Resorptions-Fähigkeit. Diese wird anschliessend, im sanften Trocknungsverfahren, Zellwand erhaltend, konserviert.

4 Sprossen

Ich glaube man kann mich durchaus als Sprossen-Fanatikerin bezeichnen. Wann immer möglich züchte ich meine eigenen grünen Keimlinge. Notfalls kaufe ich irgendeine tolle Mischung im Reformhaus. Sprossen und Keimlinge sind reich an gesunden Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Durch die Keimung bilden sich in der Pflanze gesunde Vitalstoffe. Kohlenhydrate und Proteine werden so umgewandelt, dass sie für Menschen besser verdaulich sind und die Nährstoffe im Darm besser aufgenommen werden können. Die Konzentration der Vitamine und Mineralstoffe ist in Sprossen meist mindestens doppelt so hoch wie in ausgewachsenen Pflanzen. Da sich die meisten Sprossen und Keimlinge roh genießen lassen, gehen bei der Zubereitung zudem keine der gesunden Vitalstoffe durch Hitze verloren. Ich garniere meinen Porridge mit Sprossen, gebe sie zu meinen Salaten, mache mir Sandwiches damit, oder esse auch einfach einmal eine Handvoll zwischendurch. Du möchtest auch deine eigenen Sprossen züchten? Schau hier (mit “Anina 2018” hast du 10%).

5 frischer Pfefferminz-Tee

Ein Tee aus Minze ist für mich der Inbegriff von Frische. Das satte Grün macht mich noch jedes Mal happy. Noch viel mehr, wenn ich die Pfefferminze direkt auf meinem Balkon ernten kann. Entweder kaufst du dir frische Kräuter im Reformhaus (da sind sie meist auch unverpackt), oder du kaufst dir einen ganzen Strauch und ziehst in auf deinem Balkon. Minze ist sehr pflegeleicht und treibt oft auch kleine Würzelchen, wenn du sie lange genug in ein Glas Wasser einstellst. Ein frischer Pfefferminztee sieht aber nicht nur schön aus und schmeckt gut, sondern hat auch viele positive Wirkungen. Hier findest du einen Artikel dazu.

6 Grüntee

Seit ich keinen Kaffee mehr trinke, habe ich mein Kaffee-Ritual mit Tee, und vor allem mit Grüntee, ersetzt. Das erste was ich jeweils morgens mache, nachdem ich eine basische Flüssigkeit zu mir genommen habe (Basenpulver oder ein Zitronenwasser), ist 1-2 Tassen Grüntee trinken. Grüntee werden ebenfalls diverse positive Eigenschaften nachgesagt – hier findest du weitere wissenschaftliche Informationen dazu. Ich liebe Grüntee nicht nur wegen seines Geschmackes, sondern auch wegen seiner regulierenden Wirkung. Zudem gibt es mir einen minimalen Energy-Kick um frisch in den Tag zu starten. Meine Lieblingssorten sind die Grüntees, die so richtig gras-grün sind, wie zum Beispiel ein richtig guter Sencha.

Die SIGG Hot & Cold Bottle 

Wie meine Vorliebe zu grünen Lebensmitteln ist auch meine Liebe für die H&C Bottle von SIGG ziemlich gross. Was bringt dir der schönste Smoothie, wenn du ihn nachher in einer hässlichen, ungeeigneten Flasche transportierst und trinkst? Gar nichts. Deswegen lohnt es sich meiner Meinung in eine wirklich gute Flasche zu investieren. Die SIGG H&C Bottle hat alle Eigenschaften, die ich mir von einem guten Take-Away Behälter wünsche: sie ist (sehr!) stylish, BPA- & EA-frei, auslaufsicher und das Getränk bleibt 1 Stunde heiss und 2 Stunden kalt.

Die Flasche ist aus aus hitzeresistentem Borosilikat-Glas gefertigt. Die Doppelwandigkeit sorgt für eine verbesserte Isolationswirkung. So bleiben Tee und Kaffee länger heiss, aber auch Getränke wie Frucht- und Gemüsesäfte länger kalt. Die zwei eingebauten Filter erlauben es jedem, die Flasche nach seinen individuellen Bedürfnissen zu nutzen. Der lange Filter ist besonders für losen Tee, der kurze Filter eignet sich ideal für ganze Teeblätter oder Ingwerscheiben. Beide Filter sind leicht zu entfernen. Die Öffnung ist mit allen SIGG WMB Verschlüssen kompatibel. Der Deckel ist von innen mit Edelstahl 18/8 verkleidet, so dass Getränke nur mit Edelstahl und Glas in Berührung kommen. So wird der Geschmack der Getränke nicht beeinflusst. Als Dichtungsmaterial wird reines Silikon benutzt. Flaschenmasse: 26 cm H (Standfuss 0.8 cm) x 6.8 cm B.

Übrigens, auch für deine SIGG-Einkäufe habe ich einen 10% Rabatt-Code: “aninamutter10”. Viel Spass!


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit SIGG. Ich platziere dieses Produkt, weil ich es selber nutze und wirklich gut finde. Alle Bilder sind von Sven B. Schnyder. Für weitere Fragen stehe ich unter anina@blossik.com oder in der Kommentar-Sektion gerne zur Verfügung.

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