5 Produkte, die du genauso gut in der veganen Version geniessen kannst

Als erklärte Anti-Extremistin bin ich der Überzeugung, dass eigentlich alles besser als Nichts ist. Klar, oft ist mehr besser – vor allem wenns vom Guten ist. Aber, zu viel des Guten.. Auf jeden Fall: Ernährung. Vegane Ernährung. Ich selber bezeichne mich jeweils als  “irgendwo bei 95% Veganerin” – will heissen: ich esse nie Fleisch oder Fisch, ich trinke keine Milch, esse kein Yogurt, esse selten Käse, Eier und Honig und wenn, dann nur wenn sie aus der besten biologischen Herkunft möglich kommen. Fakt: würden sich alle nur ein bisschen mehr in diese Richtung ernähren, dann hätten wir schon ein paar Probleme weniger auf dieser Welt! Da ich aber weiss, wie schwierig der Verzicht auf geliebtes Essen ist und wie gemein das Neuschreiben von eingebürgerten Mustern sein kann, nachfolgend ein paar Tipps, wie du deine Ernährung ein bisschen veganer gestalten kannst, ohne allzu grosse Abstriche zu machen:

1 Milch

Milch ist überall. Aber die gute Nachricht – mittlerweile ist auch pflanzliche Milch so ziemlich überall. Es gibt absolut schmackhafte Alternativen, bei denen du null Abstriche auf deinem Genuss machen musst. Mein absoluter Favorit? Hafermilch. Es gibt aber auch zum Beispiel Reismilch, Kokosmilch, Soyamilch, Dinkelmilch, etc. Von Mandelmilch würde ich dir eher abraten, da diese meist aus problematischen Monokulturen hergestellt wird. Auch bei Soya- und Kokos-Produkten lohnt es sich auf die Herkunft zu achten. Mit Bio fährst du aber sicher bei allen Produkten bereits besser. Übrigens haben sowohl Coop als auch Alnatura verschiedenste Varianten und Sorten im Angebot.

2 Yogurt

Yogurt geht natürlich in eine ähnliche Kategorie wie die Milch. Wobei ich, im Gegenteil zur pflanzlichen Milch, bei Yogurt die Soya-Version bevorzuge. Auch hier habe ich einen ganz klaren Favoriten, der bei mir nicht nur als Yogurt, sondern als Dessert-Grundlage oder als Ersatz-Schlagsahne fungiert: das nature Soya-Yogurt von Sojade. Was ich an Soyade mag: die Soya-Bohnen stammen aus Frankreich, sind Gentechnologie-frei und für diese Produkte wurde garantiert kein Regenwald abgeholzt. Natürlich gibt es auch bei den Yogurts wieder diverse Varianten auf Hafer-, Kokos- oder Reismilch-Basis.

3 Honig

Honig ist ein absolut wunderbares Produkt. Macht aber nur Sinn, wenn auch wirklich vollwertig und ungepanscht. Honig aus biologischer und lokaler Herkunft hat aber auch seinen Preis. Geht es nur ums Süssen, gibt es aber auch hier diverse tolle Produkte. Mein Favorit? Birnel. Auch hoch im Kurs bei mir: Agavensirup oder Ahornsirup.

4 Pasta

Ich liebe Pasta! Oftmals enthalten sie aber Eier. Das zu umgehen ist wohl eine der einfachsten Massnahmen in meiner Auflistung. Das Angebot an veganer Pasta ist mittlerweile sehr gross und lässt keinen Geschmack zu kurz kommen. Grosser Fan bin ich zurzeit von den Kingsoba Organic Noodles, die ich meist mit einer kleinen Miso Suppe kombiniere.

5 Schokolade

Schokolade liebe ich noch viel mehr als Pasta. Das wurde mir auch schon zum Verhängnis, weil ich definitiv ein bisschen zu viel davon gegessen habe. Aber, auch hier gibt es fantastisch gute Alternativen, die a) vegan und b) teilweise sogar noch reduziert in Zucker sind. Nach einer intensiven LoveShock-Phase (die wohl auch nie ganz vorübergehen wird) und einer tiefen Verliebtheit in die Rapunzel Nirwana Schokolade, habe ich nun eine der besten Lösungen für mich gefunden: die 100% Kakao, ohne Zucker Tafel von “Saveurs & Nature Artisanale“. So ist Schoggi schon fast gesund!

Tipps zum Start

Wenn du eine Ernährungsumstellung in Angriff nehmen willst, ist es meiner Meinung nach wichtig, dass du ein paar Punkte beachtest, bzw. dass du mit einem gewissen Mindset in das Abenteuer startest:

1 Versuche nicht, von heute auf morgen alles zu ändern! Das ist kaum zu schaffen bzw. dann schwierig für längere Zeit durchzuziehen. Und zudem ist es echt ein Kampf. Deswegen, nimm dir ein Ziel nach dem anderen vor. Vielleicht fängst du bei der Milch im Kaffee an, oder beim Znüni in der Mensa.
2 Perfekt-sein ist nicht erstrebenswert! Lass dich nicht entmutigen, wenn du vielleicht gewisse Rückfälle hast, oder nicht ganz so durchsetzungsfähig bist, wie du dir das von dir selbst gewünscht hättest. Einfach immer wieder versuchen.
3 Bleib flexibel im Kopf! Versteife dich nicht. Jedes Extrem ist ungesund! Und du kannst auch trotzdem immer noch das Dessert in den Ferien geniessen oder auf Besuch das ganze (unvegane) Menü geniessen. Du entscheidest. Aber du solltest nicht über dich richten.
4 Vollwertig & nachhaltig steht an erster Stelle! Schlussendlich ist es wichtiger, dass du dich vollwertig und gesund ernährst. Vegan heisst nicht = gesund. Im Gegenteil. Als Veganer kannst du dich easy von Paprika Chips & Coca Cola ernähren. Das ist vielleicht vegan, aber alles andere als gesund. Versuche deine Nahrung möglichst vielfältig, regional & lokal zu gestalten. Achte auf Qualität!
5 Du bist was du isst! Sorry, aber das ist tatsächlich so. Du hast nur diesen einen Körper – willst du ihn mit Bullshit füttern?

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