30 Tage Minimal Waste Challenge mit Carla – Day 18: Nein sagen

Minimal Waste? Carla fragen!

Wenn es um das Thema “Minimal Waste” geht, dann ist Carla die richtige Ansprechperson. Sie beschäftigt sich bereits seit geraumer Zeit mit dem Thema “Zero Waste” bzw. “Minimal Waste” und führt selber ein sehr Abfall-reduziertes Leben. Sie nimmt uns den ganzen April mit auf eine Minimal Waste Challenge und gibt uns jeden Tag einen Tipp, wie jeder seinen Abfall reduzieren kann. Mehr zu Carla findest du hier.

Day 18 – 18. April 2018

16:30 – Nein sagen will gelernt sein.

Werbekugelschreiber, Plastiksäcke mit Logo (oder au ohni), Notizblöcke mit Logos, Visitenkarten und Flyer und und und…

Was haben all diese Dinge gemeinsam?
Sie sind billig in der Produktion, meist nicht sehr hochwertig und eher auf dem anderen Ende des Spektrums als die schönen Produkte und sie sollen dich mit Logo oder Namen daran erinnern wo du deine Sachen gerne einkaufst (oder einkaufen sollst). Aber genau diese Dinge verstopfen deine Wohnung – jeder kennt die Säcke Schublade unterm Kühli oder die Ansammlung von Stiften, die man nie braucht, das Glas voller Visitenkarten.

Anstatt immer gratis Items anzusammeln brauche sie auf oder scanne sie und wenn du mit Ordnung machen durch bist, investiere ein allerletztes mal in einen Sack den du überallhin herumträgst, einen Stift den man nachfüllen kann und du theoretisch – wenn man denn Kinder möchte – den Grosskindern vererben könntest, oder in eine gute externe HD.

Denn diese Dinge bekommen tiefen sentimentalen Wert, man weiss wo man sie hat, hegt und pflegt sie und verliert sie eher nicht. Wenn du jedoch die gratis Sachen bevorzugst, förderst du ein Marketing durch solche Gegenstände. Wenn immer mehr Menschen NEIN dazu sagen, kann sich das ändern. Wenn niemand sie will, sprich die Nachfrage nicht da ist, wird weniger bis gar nichts davon produziert.

Ich bin selbst mit vielen Projekten am Start und weiss wie schwer es ist, ohne physische Gegenstände in den Köpfen zu bleiben. Jedoch gehe ich auch hier den umweltfreundlichsten Weg und bestelle, wenn nötig, Visitenkarten aus Recyclingpapier.

Vor kurzem habe ich jedoch einen Stempel mit wechselbaren Buchstaben in meinen Bürosachen wiederentdeckt und trage nun meistens den in der Gegend herum. So kann ich bei Bedarf meine Websitenadresse auf eine Serviette, den Unterarm oder in die Agenda des Andern stempeln.

Visitenkarten fotografiere ich direkt ab und trage sie dann mit Datum und Ort in mein Excel ein. So habe ich sie immer dabei und parat falls ich mal jemanden suche.

Nachhaltiger denken, bedachter handeln, weniger wegwerfen- dafür möchte ich einstehen. Du auch?

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