11 Tipps, wenn du als BloggerIn langfristigen Erfolg anstrebst

Erfolg liegt im Auge des Betrachters. Macht diese Aussage Sinn? Was ich damit sagen möchte ist, dass Erfolg nicht für jeden das Gleiche bedeutet. Für manche ist viel Geld, ein schnelles Auto und eine grosse Villa erfolgsbezeugend. Für mich ist es zum Beispiel Zeit und ein anhaltendes Glücksgefühl. Für mich ist Erfolg, genau das zu machen, was ich machen möchte, inklusive ganz viel Freiheit aka zum Beispiel Ortsungebundenheit. Ich lebe das Leben einer digitalen Nomadin und möchte dies auch in Zukunft so weiterführen. Am Blogger Workshop von Anne Höweler (am Influencer-Anlass “Move It”) habe ich einige interessante Punkte mitgenommen, die dich dabei unterstützen auf langfristige Sicht erfolgreich zu bloggen. Gerne teile ich meine Einsichten mit dir:

1 Pflege deine gute Kinderstube

Genauso wie du Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Professionalität, Loyalität, Freundlichkeit oder Flexibilität bei anderen schätzt, genauso wichtig ist es, dass du gegenüber deinen Kunden & Partnern immer so auftrittst. Dein Image und deine Glaubwürdigkeit sind dein Kapital. Lege grössten Wert darauf, dich nicht des Geldes wegen zu verbiegen! Blogging sollte in erster Linie aus der Lust am Schreiben und der Leidenschaft deine Gedanken mit anderen Menschen zu teilen herrühren und nicht, weil du irgendwelche fette Kooperationen eingehen willst. Lukrative Kooperationen sind schön, sollten aber nicht an oberster Stelle stehen!


2 Definiere deine Themenbreite 

Wenn du einfach von allem ein bisschen und nichts richtig machst, wird es schwierig, dich einzuordnen. Wofür stehst du? Was machst du? Welches Wissen hast du, das du gerne mit deiner Fanbase teilen möchtest? Was macht dich speziell? Hast du eine Expertise auf einem bestimmten Gebiet? Kannst du etwas besonders gut? Finde heraus, wer du bist und was du willst und kommuniziere dies dann ganz klar nach aussen.

3 Kenne deine Zielgruppe

Wer ist deine Zielgruppe? Welche Menschen interessieren sich für das was du schreibst / machst? Lerne deine Fanbase kennen. Rede mit Leuten, die deine Texte gut / schlecht finden. Entwickle dich weiter. Und vergiss niemals, dass dein Erfolg von deiner Fanbase abhängig ist. Von den Menschen, die sich die Zeit dafür nehmen, deinen Content zu lesen / betrachten / liken und vielleicht sogar zu teilen.

4 Hole deine Brand-Partner ab

Damit meine ich natürlich nicht, dass du die Marken, mit denen du zusammen arbeitest irgendwie am Bahnhof abholen musst. Nein, damit möchte ich sagen, dass es wichtig ist, dass du dich als BloggerIn in die Situation der Brands versetzt. Was ist das Ziel der Marke? Wie kannst du sie dabei unterstützen dieses zu erreichen? Das kann von Brand Awareness, über Content-Produktion, bis hin zu Markenaufbau oder einer Produkt-Kommunikation so ziemlich alles sein. Gemeinsam könnt ihr den perfekten Fit und eine dementsprechende Win-Win Situation erarbeiten.

5 Mach dein eigenes Ding / Positionierung

Ich habe schon vorher kurz erwähnt, dass es wichtig ist, dass du genau definierst, wer du bist und was du in die Welt hinaustragen möchtest. Dabei ist es genauso wichtig, dass du herausfindest, was dich speziell macht. Was hebt dich von den anderen ab? Versuch nicht, andere zu kopieren oder ihnen nachzueifern. Vertrau darauf, dass genau das, was du bist und was du zu teilen hast gut genug und vor allem EINZIGARTIG ist.

Be a voice, not an echo.

6 Regelmässige Reflektion

Reflektiere regelmässig was du machst, wie du vorwärts kommst, welche Zielgruppe du aktuell ansprichst. Frag dich, was bei deinen Lesern gut ankommt und wie du sie noch besser ansprechen kannst. Verwerte diese Einsichten und halte dein Media Kit auf dem neuesten Stand.

7 Lass dir Zeit

Gut Ding will Weile haben. So nervig oder kitschig das tönen mag. Es stimmt! Lass dich nicht einschüchtern von anderen Profilen mit gekauften Followers und Likes. Vertraue darauf, dass du über die Zeit eine solide, echte und vor allem loyale Fanbase aufbauen kannst. Wenn du etwas zu sagen hast, das für andere Leute bedeutend oder inspirierend ist, dann wirst du auch langfristig Erfolg haben.

Step by Step 

8 Formuliere deine eigenen Ziele

Worum geht es dir eigentlich? Um den schnellen Fame? Um nachhaltigen Erfolg? Willst du einfach auf irgendwelche Pressetrips? Oder zielst du auf gratis Produkte? Wenn du dir dessen bewusst bist, dann kannst du deine Strategie definieren.

9 Dein Inhalt

It’s all about balance! Eine Mischung aus redaktionellen Beiträgen & Advertorials, die dem Leser den Mehrwert bringen. “Follower wollen inspiriert werden. Sie folgen Emotionen, persönlichen Eindrücken und einem erstrebenswerten Lifestyle.” Followers merken, wenn dein Account / Blog zum Marktplatz mutiert und du auf jedem Bild irgendein Produkt verkaufen willst. Es ist essentiell, dass du auch sonst spannende Inhalte für deine Community generierst, ihnen Unzulängliches zugänglich machst, wie zum Beispiel fancy Events oder Trips. Und, finde deine ganz eigene Bildsprache durch einheitliche Bearbeitung und dezente Akzente.

People don’t buy goods. They buy relationships, stories & magic.

10 Die Zusammenarbeit

Als BloggerIn arbeitest du nicht nur mit anderen Brands, sondern bewegst dich auch in einer Szene. Networking ist absolut essentiell, bedeutet aber nicht einfach, Kontakte zu sammeln, sondern richtige Beziehungen aufzubauen. Unterstütze andere BloggerInnen, in dem du ihnen folgst, ihre Arbeit teilst, etc.

11 Hab Spass!

Der Titel sagt es eigentlich schon. Blogging ist etwas vom Schönsten! Und du solltest es machen, weil es dir Spass macht und es dich glücklich macht. Wie meine Love-Bloggerin Katrin Roth von sonrisa.ch so schön sagt: “because happy girls are the prettiest!” Gute Laune zieht an. Auch den Erfolg. Das verspreche ich dir!

Dieser Beitrag entstand durch die Infos am Blogger Workshop von Anne Höweler (Cover PR).
Die ersten zwei Bilder sind von Milad Ahmadvand. Das Shooting fand im Hotel Rössli, Zürich, statt.
Das letzte Bild ist von Dominik Meier.

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